Zuckerrohr

Zuckerrohr bildet die Gattung Saccharum der Familie Gamineae. Zuckerrohr ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Süßgräser. Es wird botanisch als Saccarum officinarum bezeichnet. Süßgräser gehören zu den ältesten Nutzpflanzen. Alle Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais und Reis zählen zu den Süßgräsern. Am ähnlichsten ist Bambus dem Zuckerrohr. Die meisten Pflanzen lagern Saccharose in Form von Stärke ein. Zuckerrohr und Zuckerrüben produzieren sehr viel Saccharose und lagern es direkt in ihren Zellen ein. Es gibt weitere Arten von Zuckerpflanzen, wie Zuckerpalme, Zuckerahorn, Zuckerhirse, Silber-Dattelpalme, Honigpalme, Palmyrapalme und Agaven. Weitere Inhaltsstoffe sind: Calcium, Kohlenhydrate, Magnesium und Riboflavin.

Standortanforderungen

 

Zuckerrohr hat die besten Bedingungen in subtropischen und tropischen Klimaten. Optimale Wachstumsbedingungen sind Temperaturen zwischen 25 und 30 °C. Bei niedrigeren Temperaturen verlangsamt sich der Wachstum, < 15 °C stoppt der Wachstum.

 

Die Pflanze braucht mindestens 1.200 mm Niederschlag im Jahr (in BRD 900 mm/Jahr). Für eine optimale Ernte benötigt die Pflanze eine gestaffelte Wasserversorgung, d. h. im Jungstadium mäßig Wasser, in der Hauptwachstumsperiode reichlich Wasser und zum Abschluss – wenn der Zucker eingelagert wird und die Ernte bevorsteht – eine trockene Hitze.

 

Der Boden muss tiefgründig, stickstoffreich und feucht, aber ohne Staunässe sein. Daher eignen sich hügelige Anbaugebiete. Die Düngung ist ein zweites arbeitsreiches Feld bei der Produktion.

 

Der Pflegeaufwand bezieht sich vor allem auf eine ausreichende Bewässerung und gute Bodenbearbeitung einschließlich Düngung.

Für die Verarbeitung in der Zuckersiederei wird Brennholz benötigt. Daher sind die Plantagen oft an Waldbestände angesiedelt worden.

Terra Rossa Böden sind typisch für die Tropen und Subtropen
Terra Rossa Böden sind typisch für die Tropen und Subtropen

Zuckerrohrpflanze

 

Die Pflanze erreicht eine Höhe von 3 - 6 m und die Halme können einen Durchmesser von 2 - 5 cm erreichen. Die Halme bestehen aus 10 bis 40 Zwischenstücken, den Internodien, die auf 2/3 ihrer Länge aus süßem Mark bestehen. Dieses Mark ist der aus wirtschaftlicher Sicht interessante Teil der Pflanze. Die Blätter des Zuckerrohrs können bis zu 2 Meter lang werden. Die Blüten sind behaart und stehen in dichten Rispen beisammen. Das Zuckerrohr ist eine einkeimblättrige Pflanze und kann ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen.

Nach rund 12 Monaten ist die Zuckerrohrpflanze bis zu 6 Meter hoch gewachsen.

Da sich der Zucker im Halminneren der Pflanze befindet, werden nur die Halme und nicht die Blätter weiterverarbeitet. In den Halmen sind 9 - 16 % kristallisationsfähiger Zucker gespeichert. Der untere 2/3 Teil, der Bourbon Cane,  hat den stärksten und aromatischsten Zuckeranteil. Das obere 1/3 wird für die nächste Pflanzperiode verwendet.

Anpflanzung

 

Die Vermehrung der Pflanze erfolgt einfach: ein Stück der Pflanze (z. B. Stängelabschnitt) wird einfach in den Boden gesteckt, es wurzelt dann von selbst. Normalerweise wird Zuckerrohr einjährig kultiviert. Sie kann aber auch auf maximal drei Ernten ausgedehnt werden, wenn ausreichend Düngung und Pflege eingesetzt wird. Durchschnittlich werden 15.000–20.000 Stecklingen pro Hektar gesetzt.

Im Süden der USA wird Zuckerrohr meist im Winter gepflanzt und rund acht Monate später geerntet. In tropischen Gegenden, wie Hawaii und Kuba, hat es eine Wachstumszeit von einem Jahr bis zu 18 Monaten und wird in den Monaten Januar bis August geerntet. Die Ernte des Zuckerrohrs erfolgt weltweit zu verschiedenen Zeiten:

Ernte


Nach rund 12 Monaten ist die Zuckerrohrpflanze bis zu 6 Meter hoch gewachsen. Im Süden der USA wird Zuckerrohr meist im Winter gepflanzt und rund acht Monate später geerntet. In tropischen Gegenden, wie Hawaii und Kuba, hat es eine Wachstumszeit von einem Jahr bis zu 18 Monaten und wird in den Monaten Januar bis August geerntet. Je nach Region liefert die Zuckerrohrpflanze zwischen zwei bis fünf Ernten.

Da sich der Zucker im Halminneren der Pflanze befindet, werden nur die Halme und nicht die Blätter weiterverarbeitet. In den Halmen sind 9 - 16 % kristallisationsfähiger Zucker gespeichert, max bis 20 %. Der untere 2/3 Teil, der Halme hat den stärksten und aromatischsten Zuckeranteil. Das obere 1/3 wird für die nächste Pflanzperiode verwendet. 

Vor der manuellen Ernte werden die Felder oft angezündet, um Schlangen zu vertreiben und damit die scharfen Blätter der Pflanzen die Arbeiter nicht verletzen. Dies in einem ökologischen Einklnag zu bekommen, dürfte allerdings sehr schierig sein.  

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