Ardbeg Limited Editions

Von kaum einer anderen Destillerie gibt es solch einen Hype auf Sonderabfüllungen, nicht ganz unschuldig ist natürlich das Marketing, was durch die Übernahme von Ardbeg durch die LVMH bestimmt nicht schlechter wurde. Wie bei allen Whiskys gibt es auch hier mal gute, mal sehr gute und manchmal Whiskys wo man sich fragen muss Warum? - Die Abfüllungen sind alphabetisch angeordnet: 

Ardbeg 17 Jahre

Ardbeg Airigh Nam Beist

Ardbeg Alligator

Ardbeg Almost There

Ardbeg Ardbog

Ardbeg Auriverdes

Ardbeg Blasda

Ardbeg Dark Cove

Ardbeg Galileo

Ardbeg Kelpie

Ardbeg Kildaton

Ardbeg Mor

Ardbeg Oogling

Ardbeg Perpetuum

Ardbeg Renaissance

Ardbeg Rollercoaster

Ardbeg Somerled

Ardbeg Still Young

Ardbeg Supernova

Ardbeg Very Young

 

Serendipity 

Ardbeg 17 Jahre

 

Ein 17 Jahre alter Ardbeg wurde bis in die 1970iger Jahre hergestellt und galt al einer der Besten Single Malt aus der Ardbeg Distillery. Er wurde noch aus dem eigen gemälzten Malz mit einem Phenolgehalt von 40-50 ppm destilliert. 1998 hat die Glenmorangie Company, der neue Besitzer aus den Northern Highlands, aus den alten Beständen erstmal eine Release des 17-jährigen Ardbegs auf den Markt gebracht (am 10.September 1997 abgefüllt). 2004 wurde der letzte 17 Jahre alte Ardbeg mit 40 % Vol. abgefüllt, der aber aus über 20 Jahre alten Whisky kreiert werden musste, da die jüngeren Whiskys aus der phenolarmen Produktionslinie von Hiram Walker stammte. Er wird laut Lumsden nicht wieder recreated. 

Ardbeg Airigh Nam Beist

 

Der Ardbeg Airigh Nam Beist ist die jährliche Sonderedition von 2006, der aus 16 Jahre alten Whiskys aus den Beständen von 1990 abgefüllt wurde. Es ist einer der ersten Single Malts, die aus der Produktion nach der Wiedereröffnung von 1989 und der Schließung der eigenen Mälzerei stammt. Das Malz wurde seitdem in der Port Ellen Maltings gekauft. Der Name Airigh Nam Beist kommt aus dem gälischen und bedeutet in etwa Weide und ist nach der Marketing Abteilung auch der Unterschlupf des Biestes Airigh nam Beist. Es ist aber auch der Name des Wasserreservoirs in der das Wasser aus dem Uigedail entwässert. Der 16 Jahre alte Single Malt von 1990 wurde 2006 mit 46 % Vol. abgefüllt. Die Abfüllungen von 2007 und 2008 (£350) sind ebenfalls aus dem Destillierjahr 1990 und somit jeweils 1 Jahr länger gereift. Oder?

Ardbeg Alligator

 

Der Single Malt Ardbeg Alligator bekam den Namen aufgrund der zur Reifung teilweise verwendeten Fässer, die durch ein sehr langes Ausbrennen der Fässer aus der amerikanischen Weißeiche eine dicke Holzkohleschicht bekommt, die der Haut eines Alligators ähnelt. Fässer die zur Bourbon Reifung verwendet werden immer ausgebrannt. Dies wird als Rösten oder Charring bezeichnet. Man unterscheidet verschiedene Röststufen, die im englischen als Char Level bezeichnet werden:

  • Char Level # 1: ca. 15sek.
  • Char Level # 2: ca. 30sek.
  • Char Level # 3: ca. 35sek.
  • Char Level # 4: ca. 55sek. = Alligator Style
  • Char Level #6 und 7# bis 4 Minuten - selten.

Durch das Heavy Charring entstehen schnell deutliches Karamell- und Röstaroma im gelagerten Destillat. Nach der Reifung von 10 bis 12 Jahren in Hogsheads aus neuen amerikanischen Weißeiche mit der Alligator Röstung und in First und Second Fill Ex-Bourbon Barrels werden die Whiskys aus beiden Fassarten vermischt. Dazu wurden ca. 1/3 aus den neuen Fässer mit 2/3 aus gebrauchten Fässern vermengt. Die erste Abfüllung 2011 war wie gewöhnlich nur für Mitglieder des Ardbeg Committee reserviert und wurde in Fassstärke von 51,2 % abgefüllt. Die reguläre Abfüllung aus dem gleichen Jahr wurde hatte ebenfalls 51,2 % Vol. Es entstand ein Single Malt mit rauchig-würzigem Aroma, ohne die Süße des Ardeg Tens, aber mit deutlich mehr Würze. 

 

Offizielle Verkostungsnotiz: Nase: Geräucherte Ingwerwurzel und Barbecue-Sauce zeigen sich zuerst, im Hintergrund warten Schokolade, Kreuzkümmel und warme Eichenholzspäne. Geschmack: Ein Aufwallen an Schärfe hinterlässt Rauchnoten und ein lederartiges, rußiges Mundgefühl. Geräuchertes Pak Choi und Gegrilltes gesellen sich zu Schokolade und Schwarzbohnensauce ... und bleiben. Nachhall: Langsam und lang mit Espresso, Ingwer und sich verflüchtigendem Zigarrenrauch.

Ardbeg Almost There

 

Ardbeg Very Young, Ardbeg Still Young, Ardbeg Almost There und Ardbeg Renaissance waren die ersten Abfüllungen aus der neuen Produktionsserie von MacDonald and Muir, die den „Peaty Path To Maturity“ dokumentieren sollten. Der Ardbeg Almost There wurde nach 9 Jahren Reifung sehr limitiert 2007 in Fassstärke von 54,1 % Vol. abgefüllt.

Ardbeg Ardbog

 

Der Ardbog war die jährliche Sonderabfüllung von 2013. Für diese Abfüllung wurden 10 Jahre alte Ardbegs aus verschiedenen Fässern miteinander vermählt. Eines davon waren Manizanilla-Sherry Fässern. Der Ardbeg Ardbog bezieht sich auf das Wort bog, welches für Torf steht. Folgerichtig hat man marketingmäßig dann auch gleich Skelette von Dinosauriern und einen Mammut auf die Verpackung gezeichnet, da man ja in jedem Moor solche Dinge finden kann. Ohne Kühlfilterung und ohne farbliche Anpassung und ohne Altersangabe mit 52,1 % Alkoholgehalt abgefüllt. 

Ardbeg Ardbog Single Malt - Foto Ralf Zindel
Ardbeg Ardbog Single Malt - Foto Ralf Zindel

Arbeg Auriverdes

 

Der Ardbeg Auriverdes war die jährliche Sonderabfüllung von 2014. Die Zusammensetzung des Namens stamm aus den Begriffen Auri für Gold und Verdes für Grün. Ein goldener Whisky in grüner Flasche. Auriverdes ist aber auch die informelle Bezeichnung der brasilianischen Flagge und vor allem der der brasilianischen Nationalmannschaft, was passte, da in diesem Jahr die WM ja in Brasilien stattfand. Nach dem Halbfinale wäre wohl ein deutscher Name bei den Fußballfans auch sehr gut angekommen. Aroma: typisch torfige Aromen mit Frucht und Schokolade.

Ardbeg Auriverdes
Ardbeg Auriverdes

Ardbeg Blasda

 

Blasda ist gälisch für süß oder köstlich. Die limitierte, gefilterte und gefärbte Blasda Abfüllung mit Restbeständen der torfarmen Produktion (25 ppm Phenole wurde mit Kühlfiltrierung und einer Reduktion auf 40 % Vol. im Jahr 2008 abgefüllt. Wie meist bei Ardbeg gibt es hier auch keine Altersangabe, obgleich man von einem Alter um die 6 Jahre ausgehen kann. Im Geschmack ist eine für Ardbeg sehr untypische sehr leichte Rauchnote von 6 bis 8 ppm zu erkennen.

Ardbeg Dark Cove

 

Die Sonderabfüllung von Ardbeg aus dem Jahr 2016 wurde in Ex-Bourbonfässer und einem Teil von Dark Sherry -Fässer gereift. Doch was ist ein Dark Sherry? Nach den Produktions- und Benennungsvorschriften von Sherry gibt es keinen Dark Sherry, ergo kann es irgendein Sherry sein der dunkel aussieht. Aus der Ardbeg Marketing Abteilung habe ich Informationen erhalten, dass es sich um Sherry handelt, dessen Trauben nicht ausschließlich in der Sonne getrocknet, sondern zusätzlich erhitzt wurden. Diese Technik des Schilfweins wird im Jerez Gebiet eigentlich nur bei den Rebsorten Pedro Ximénes und Moscatel getätigt und dass sie ihn erhitzen erzählt kein Winzer freiwillig. Mehr habe ich nicht in Erfahrung bringen können Schade.

 

Das zweite Wichtige am Dark Cove ist wie immer die Geschichte die uns mit der Abfüllung vermittelt wird. Diesmal geht es um Schmuggler und die können natürlich am besten in einer dunklen Bucht zu Werke gehen. Relativ einfach diesmal. Wie immer gab es vorneweg eine Abfüllung für das Commitee mit 55 % Vol., währen die reguläre Abfüllung auf 46,5 % Vol. reduziert wurde.

Der dunkelste Ardbeg ever wurde gesagt und diesmal wird nicht zu wenig versprochen. Neben dem Ardbeg typische Torfrauch-Aroma gesellen sich typische Sherry-Aromen von Trockenfrüchten, Rancio und Schokolade.

Ardbeg Dark Cove - Foto Ralf Zindel
Ardbeg Dark Cove - Foto Ralf Zindel

Ardbeg Galileo

 

Die Sonderabfüllung von 2012 ist nach Galileo und nimmt dabei Bezug auf das Experiment des amerikanischen Forschungsunternehmens NanoRacks LLC welches Proben von Ardbeg auf die Weltraumstation ISS sendete (mehr zum Projekt siehe unten).  Der Galileo wurde aus Whiskys kreiert die 1999 destilliert wurden und nach in 1st- und 2nd-Fill-Bourbon-Fässern, sowie in ehemaligen Marsala-Fässern aus Sizilien reifte. Nach 12 Jahren Reifezeit wurden 60.000 Flaschen mit 49 % Vol. abgefüllt, die innerhalb von 48 Stunden verkauft waren.

 

Offizielle Verkostungsnotiz: Nase: Würziges Toffee, tropische Früchte und ein Hauch Ruß. Geschmack: Salzig und doch süß, mit Sahne und einer Explosion geräucherter Aprikosen. Abgang: Lang und rauchig mit teerigem Espresso.

 

Ardbeg auf der ISS

Die Ardbeg Destillerie wurde an einem Experiment des amerikanischen Forschungs-unternehmens NanoRacks LLC beteiligt um die Zusammensetzungen von Mikroorganismen im All zu erforschen. Beim Ardbeg Experitment ging es um das Verhalten von „Terpenen“, chemischen Verbindungen, die sehr aromatisch und geschmacksaktiv sind.

Dazu wurden Proben mit verkohlten Eichenstücke aus der amerikanischen Weißeiche mit New Make aus der Ardbeg Distillery eingelegt. Die Proben wurden hierfür in die von NanoRacks entwickelten MixStix gelegt. Dies sind kleine Röhrchen, die unterschiedliche Stoffe separiert lagern und durch eine Knickvorrichtung miteinander vermengt werden können. Zeitgleich startete das Experiment im All und auf Islay im Januar 2012.

Am 12. September 2014 kamen die Proben nach 971 Tagen zurück auf die Erde. Die chemische Untersuchung ergab, dass die annähernde Schwerelosigkeit anhand der Zahlen keine großen Unterschiede ergab, den Prozess der Extraktion aber tendenziell eher vermindert. Auf bestimmte Chemische Verbindungen wirkt die Schwerelosigkeit jedoch unterschiedlich. Trotz der Ähnlichkeit in der chemischen Analyse erwiesen sich die Proben von Islay und der ISS in einer Geschmacksprüfung als unterschiedlich.

Ardbeg Kelpie

 

Der erste Kelpie wurde in Fassstärke von 51,7 % Vol. für das Ardbeg Committee abgefüllt. Am Ardbeg Day 2017 kam die auf 46 % vol. reduzierte Abfüllung für den Rest der Welt auf den Markt. Er wurde zu 55 % aus klassischen Ardbeg Ten mit 45 % Whisky, der in Fässern aus russischer Eiche reifte, geblended. Die Eichenhölzer stammen aus der russischen Republik Adygeja (nahe dem Schwarzen Meer) und der Whisky darin entwickelte sich sehr intensiv.

 

Die Benennung Kelpie ist mal wieder eine Kreation aus der Marketing Abteilung des Handtaschen Herstellers. Der Kelpie ist nach den Informationen von LVMH ein mystisches Wesen, der aus der keltischen Mythologie stammt und einem Pferd ähnelt, dessen Haut weich und kalt wie der Tod ist. Der Kelpie kann aber auch eine andere Gestalt annehmen, um Männer in den Tod zu locken. Auch hier gibt es wieder mehrere Sagen, wie z.B. jene, dass ein Mann auf dem Weg zu seiner kranken Frau den Fluss Don überqueren musste und dabei die Hilfe eines großen Mannes annahm, der ihn über den Fluss tragen wollte. In der Mitte des Flusses gab sich der Kelpie zu erkennen und versuchte den Mann unter Wasser zu ziehen, was aber misslang und der Mann das rettende Ufer erreichte. Aus Wut warf der Kelpie dem Mann einen Felsbrocken hinterher, der heute noch in Corgarff in Aberdeenshire zu sehen ist. Was das mit Whisky von Islay zu tun, frag ich mich jedoch – oder hat der Mann in der Mitte des Flusses noch einen Schluck Ardbeg getrunken?

 

Aroma: Kohle und Torf dominieren am Anfang, mit Wasser kommen erdige und grüne Noten dazu. Geschmack: Für den Ardbeg sehr süßer als die Uigedeail Abfüllungen. Rauch und Torf in Kombination mit Kakao und später einer leichten Salznote. Abgang: typisch Ardbeg, trocken nach verbranntem Holz und Torfrauch

Ardbeg Kelpie - Foto Ralf Zindel
Ardbeg Kelpie - Foto Ralf Zindel

Ardbeg Kildaton von 2004

 

Der Kildaton, benannt nach dem Kelten Kreuz, welches nahe der Ardbeg Distillery steht, wurde von Whiskys aus den Produktionsjahren von Hiram Walker kreiert. In dieser Zeit wurde, weil der Konzern auch im Besitz von Laphroaig, in der Ardbeg Distillery Whisky aus schwach rauchigem Malz destilliert. 2004 wurde dieser 23 Jahre alte und in Fassstärke von 57,6 % Vol. abgefüllte Single Malt den Mitgliedern des Ardbeg Commitees und den Besuchern der Destillerie angeboten. Ein Jahr später gab es noch ein zweites Release in Miniaturen zu kaufen.

 

Ardbeg Kildaton 2014

 

Die neue Auflage des Ardbeg Kildaltons reifte in Ex-Sherry- und Ex-Bourbonfässern und wurde mit 46 % Vol. ohne Altersangabe abgefüllt.

Ardbeg Mor

 

Der Ardbeg Mor wurde 2007 zum ersten Mal, anlässlich des Feis Ile Festivals und des 10. Jahrestags nach der Übernahme Ardbegs durch Glenmorangie.  Mor bedeutet im gälischen so viel wie groß und prächtig was sich in der Flaschengröße von 4,5 Liter wiederfindet.  In der ersten Auflage wurde 10 Jahre alter Ardbeg mit dem Alkoholgehalt von 57.3 % Vol. in 1.000 nummerierte 4,5-Liter-Flaschen gefüllt.  In der zweiten Auflage 2008, dem Mor II hatte der Whisky nur noch 46 % Vol

Ardbeg Oogling

 

Ardbeg Oogling wurde 2006 exklusiv für das Ardbeg Committee Reserve abgefüllt. Es ist eine jüngere Version des Ardbeg Uigeadail, also zu 10 % in Ex-Sherry Fässern gereift und in Fassstärke von 59.9 % Vol. abgefüllt wurde.

Ardbeg Perpetuum

 

Zum 200. Geburtstag der Brennerei kam im Jahr 2015 der Ardbeg Perpetuum heraus. Es soll ein Blend aus jungen und alten Whiskys, die in Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern reiften. Ohne Kaltfiltrierung mit 47,4 % Vol. abgefüllt. Der Whisky erinnert etwas an den Rollercoaster von 2010.

Ardbeg Perpetuum - Foto Ralf Zindel
Ardbeg Perpetuum - Foto Ralf Zindel

Ardbeg Renaissance 1998

 

Ardbeg Very Young, Ardbeg Still Young, Ardbeg Almost There und Ardbeg Renaissance waren die ersten Abfüllungen aus der neuen Produktionsserie von MacDonald and Muir, die den „Peaty Path To Maturity“ dokumentieren sollten. Der Ardbeg Almost There wurde nach 10 Jahren Reifung sehr limitiert 2008 in Fassstärke von 55,9 % Vol. abgefüllt.

Ardbeg Rollercoaster

 

Der Single Malt Ardbeg Rollercoaster wurde anlässlich des 10ten Jahrestag des Ardbeg Comittes abgefüllt. Dafür wurden 10 verschiedene Jahrgänge aus den Jahren 1997 und 2006 miteinander vermählt und 2010 mit 57,3 % Vol. abgefüllt.

 

Offizielle Verkostungsnotiz: Nase: Die perfekte Fusion aus Süße, Würzigkeit, cremigem Malz und tiefem Rauch; ein sensationelles Beispiel für den vielschichtigen klassischen Ardbeg. Wasser bringt ein beinahe beißendes Raucharoma hervor. Geschmack: Glatt und torfig, seidig-samtiger Rauch, schwarze Kirschen, Nelke, Schokoladenganache und Fondant. Frischer Koriander, Menthol, Veilchen, gebrannte Mandeln und spritziger Limettensaft. Nachhall: Lang und parfümiert mit duftigem Holzrauch, Gewürzen und geschlagener Sahne.

Ardbeg Somerled - The Lord Of The Isles

 

Der Single Malt Lord of the Isles ist ein 25 Jahre alter Whisky, der 1982 destilliert wurde und 2009 mit 46 % Vol. ohne Färbung und Kaltfiltrierung abgefüllt wurde. Die verwendeten Whiskys reiften zu ca. 85 % in Bourbon- und 15 % in Sherry-Fässern. Jeder Flasche des Lord of the Isles ist ein Text beigefügt, die die Geschichte von Somerled erzählt.

 

Islay war der Hauptsitz der Herrscher der verschiedenen Inseln auf dem auch der Inselrat bei Loch Finlaggan tagte. Der Titel „The Lord Of The Isles“, also „Herr der Inseln“ bekam der keltisch-norwegische Kriegsherrn Somerled (1113 bis 1164) vor allem daher, dass er die Wikinger von den Inseln und dem westlichen Teil Schottlands vertreiben konnte. Ein Grund des Erfolgs war die Einigung der verschiedenen Völker Westschottlands, Irlands und der Isle of Man, u.a. durch die Heirat mit Ragnild, der Tochter von Olav dem Roten, König der Isle of Man und der Hebriden. Ein weiterer Grund war die Entwicklung eines kleinen und wendigen Schiffs, dem Nyvaig, wodurch er schneller manövrieren konnte als die Langschiffe der Wikinger. Die Nyvaig ist auf dem Siegel von Islay zu sehen. Das typische Langschiff der Wikinger war ca. 25 Meter lang, mit 13 bis 17 Paar Rudern, auf denen bis zu 60 Männer passten. Vor Islay konnte er damit im Jahr 1156 gegen die Wikinger gewinnen, was der einzige Seekrieg war, den die Wikinger je verloren. Zum Schutz der Nyvaig Flotte wurde die Burg Dunyvaig gebaut. Damit begann auch die Hochzeit der keltischen Kultur in Westschottland. Nach dem Tod Somerleds im Jahr 1164, wurde das Inselreich unter seinen drei Söhnen Dugall, Ranald und Angus aufgeteilt. Die großen Sippen der Macdougalls, Macdonalds, Macleods und Macleans stammen direkt von diesen ab. Der heutige Lord of the Isles ist Prince Charles, dessen Lieblingswhisky jedoch Laphroaig 15 Jahre ist.

Ardbeg Still Young

 

Ardbeg Very Young, Ardbeg Still Young, Ardbeg Almost There und Ardbeg Renaissance waren die ersten Abfüllungen aus der neuen Produktionsserie von MacDonald and Muir, die den „Peaty Path To Maturity“ dokumentieren sollten. Der Ardbeg Still Young wurde nach 8 Jahren Reifung sehr limitiert 2006 in Fassstärke von 56,2 % Vol. abgefüllt.

Ardbeg Supernova

 

Der Single Malt Ardbeg Supernova wurde 2009 zum ersten Mal und 2015 zum letzten Mal abgefüllt. Er wird aus einem speziell bestellten Malz mit einem Phenolgehalt von 100 ppm hergestellt. Der Supernova reifte in Ex-Bourbon Fässern und wurde nicht kühlgefiltert in Fassstärke abgefüllt. Für die die es rauchiger als rauchig mögen!

Ardbeg Very Young

 

Ardbeg Very Young, Ardbeg Still Young, Ardbeg Almost There und Ardbeg Renaissance waren die ersten Abfüllungen aus der neuen Produktionsserie von MacDonald and Muir, die den „Peaty Path To Maturity“ dokumentieren sollten. Der Ardbeg Very Young wurde nach 6 Jahren Reifung sehr limitiert 2004 in Fassstärke von 58,3 % Vol. abgefüllt.

Serendipity

 

Es ist ein Blended Malt, der auch als „accident-vatting“ bezeichnet wird, damals durfte man in Schottland noch vatten sagen, was durch einen Fehler in der Abfüllanlage von Glenmorangie passierte als Whisky von Glen Moray und Ardbeg miteinander vermischt wurden. Es ist ein Blend aus 20 % 12 Jahre alten Glen Moray aus dem Jahr 1992 mit 80 % bis zu 30 Jahre alten Ardbeg. Er wurden schließlich 16.000 Flaschen mit 40 % Vol. am 09.03.2005 abgefüllt. Bei Glenmorangie passiert dies wohl öfters, denn es gab schon mal so ein Missgeschick, damals wurden 80 % Glenmorangie mit 20 % etwas anderem vermischt. 

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